Kunstgalerie “Schnoor 37”

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  INFOBOX

 

 

 

 

 

Das Maskottchen der Kunstgalerie „Schnoor 37“ ist der blaue Drache „Rolando“

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Er wohnt im Haus Schnoor 37 und ist ein guter Freund der Bremer Stadtmusikanten.

Hier können Sie die Geschichte von Rolando lesen, und für bastelfreudige Kinder(im Alter ca.
von 5-10 Jahre) hat der Galerist Klaus d´Alquen auch ein kleines Rolandogeschenk parat.

Wie der Drache Rolando nach Bremen kam

Genau vor 122 Jahren schlüpfte Rolando aus einem großen gelben Ei und wuchs zu einem außergewöhnlich schönen Drachen heran.

Er hat weder Flügel noch Feueratem (wenn er nicht gerade besonders schlechte Laune hat), nur einen ganz leicht gezackten Rücken und einen sehr kleinen Schwanz.
Besonders auffällig ist seine leuchtend blaue Haut, die er statt des drachentypischen grünen Schuppenkleides hat. Eines Morgens entschloss er sich, in die große, weite Welt zu ziehen.

Am Abend kam er an einen Wald, hörte seltsame Laute und entdeckte ein windschiefes, altes Haus hinter großen Eichen. Lautes Lachen drang aus den Fenstern. „Oh, wie schön wäre es jetzt, mit lustigen Freunden zusammen zu sein“, sagte er sich, "sei mutig, du bist ein tapferer Drache, nimm dir ein Herz, klopfe an."

Gesagt, getan! Er wunderte sich, als ein zotteliger Hund öffnete. Dieser bellte freundlich " Was wünschst du, später Besucher? Komm herein!“ Im Haus roch es nach leckerem Braten. Ihm lief das Wasser im Mund zusammen.
In der hellen Wohnstube erkannte er die anderen Bewohner: eine Katze, einen Hahn und einen Esel. Donnerwetter, in was für eine seltsame Runde war er da nur reingeplatzt. Sofort überhäuften ihn Katze und Hahn mit ihren Fragen: Wer er sei, woher er komme und ob die Farbe echt sei, da sie noch nie einen blauen Drachen gesehen hätten.
Der Esel mahnte alle zur Ruhe und stellte zunächst seine Freunde und sich vor: “Wir vier kommen aus der großen Hansestadt Bremen, waren Händler, Senator, bei der Feuerwehr und Discobesitzer, und nun genießen wir den Ruhestand. Unser gemeinsames Hobby ist die Musik; hier proben wir unsere neuen Stücke. “Wo liegt Bremen, und ist das wirklich eine so besondere Stadt?" fragte er mit großen Augen. Sofort plapperten und krähten die Freunde auf ihn ein und schilderten die Schönheiten Bremens.

Der Esel musste eingreifen: “Liebe Freunde! Lasst uns zunächst speisen. Ich höre doch deutlich den Magen unseres blauen Besuchers knurren." Dann wandte er sich an Rolando: "Bitte erzähle uns etwas von Dir!". Nachdem Rolando seine Geschichte erzählt hatte, wurde sein Wunsch, die große weite Welt kennen zulernen, ausgiebig und laut erörtert.
Es war schon weit nach Mitternacht, als sie zu der Überzeugung kamen, dass Rolando zuerst einmal Bremen kennen lernen müsse, um von dort aus dann weiter zu sehen. Als er am Frühstückstisch saß, sagten sie zu ihm: „Rolando, wir lassen Dich doch nicht alleine nach Bremen ziehen.
Wir begleiten Dich“.

In Bremen angekommen, zeigten die vier Rolando die Sehenswürdigkeiten: das Rathaus, den Roland, den Dom und die schöne Böttcherstraße. Bevor der Esel ein weiteres Ziel ansteuern konnte, nörgelte die Katze: „Freunde, mein Magen braucht jetzt unbedingt einen sahnigen Milchkaffee!“ „Ist schon klar“, bellte gutmütig der Hund, „du willst in Dein Lieblingscafe, ins Schnoorviertel. „Was ist denn das: Schnoorviertel?“ fragte Rolando neugierig. Der Esel erklärte: “ Schnoor kommt aus dem Plattdeutschen und heißt Schnur. Wie du sehen wirst, sind in dieser Straße die Häuser wie an einer Schnur aufgereiht.”

Nur in diesem Viertel von Bremen sind noch viele sehr alte und schöne Häuser so erhalten, wie sie im Mittelalter dort standen.
„Also los, auf zum Schnoor!“ Dort angekommen, erkundeten sie die winzigen Gassen. „Oh! Diese kleinen Häuser. Sie stehen so eng und gemütlich beieinander. Ihr lieben Freunde, ich bedanke mich, dass Ihr mir Euer schönes Bremen gezeigt habt“. “Ho, ho“, unterbrach ihn der Hund, “es gibt noch jede Menge schöne Ecken in und um Bremen zu erkunden.“
“Das ist eine gute Idee, ich habe Zeit und werde erstmal hier in der Stadt bleiben. Aber auch Drachen benötigen ein Dach über dem Kopf. Wo soll ich wohnen?“. Rolando schaute sich suchend um, sein Blick fiel auf das Haus Schnoor 37.

Er fühlte sich sofort von dem schönen alten Fachwerkhaus angezogen. Rolando klingelte an der schönen grünen Tür. Klaus, so heißt der Hausbesitzer, öffnete, und nach kurzem Gespräch erfuhr Rolando, dass oben unter dem Dach noch ein kleines Zimmer frei sei. Nachdem der Mietvertrag per Handschlag besiegelt worden war, drängte der Hund: “Freunde, wir müssen wieder zurück, unsere Musikinstrumente warten. Bald schon werden wir unseren Drachenfreund hier wieder besuchen.“

Rolando und Klaus waren bald im Gespräch vertieft. So erfuhr er, dass Klaus in seinem Haus eine Kunstgalerie eröffnen wollte und noch einen Partner suchte.
Rolando grübelte, legte seine blaue Drachenstirn in Falten und hatte dann plötzlich die Idee:“ Du, Klaus, in meiner Familie sind alle sehr kreativ und an Kunst interessiert, wie wäre es, wenn ich Dir schöne Bilder liefere?“ Klaus war einverstanden. „Lieber Rolando, hast Du auch noch eine gute Idee, wie sollen wir die Galerie nennen?“ Rolando klopfte sich auf seine breite blaue Drachenbrust und rief: „Ist doch klar, wir nennen die Galerie „Schnoor 37”! Der Schnoor in Bremen ist weltbekannt, das haben mir meine neuen Freunde gesagt, und die Hausnummer ist doch nun mal die 37. Da kann es doch gar keinen besseren Namen geben, oder?“
„Du, Rolando, wirst der Glücksbringer,“ bat Klaus den kleinen blauen Drachen. „Ich kann mir gut vorstellen, wie Du mit dem Bremer Schlüssel in der Pfote für gute Laune sorgst“.

So geschah es! Keiner wundert sich heute, wenn er den Bremer Stadtmusikanten im Schnoorviertel begegnet, die gerade ihre Freunde Rolando und Klaus besuchen. Rolando ist jetzt in Bremen zu Hause und wird vorerst seine Wanderschaft nicht weiter fortsetzen.

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